Gesünder Sitzen

In Deutschland verbringen die Menschen satte 7,5 Stunden täglich im Sitzen. (Report der Deutschen Krankenversicherung 2018). Dabei ist die Physis des Menschen für so viel Sitzen gar nicht ausgelegt. Das Risiko, an zahlreichen Erkrankungen zu leiden steigt, wodurch berechtigterweise die Behauptung besteht, Sitzen sei das neue Rauchen. Aber ist es das Sitzen, welches unsere Gesundheit gefährdet oder ist es nicht viel mehr der oftmals damit einhergehende Bewegungsmangel, der uns krank macht? Während der gesamten Schulzeit über wurde uns der natürliche Bewegungstrieb (beim Sitzen) recht erfolgreich abtrainiert.

Wir sind immer noch Steinzeitmenschen, genetisch gesehen.

Jahre        Epoche                               Bewegung / Tag
10.000      Ackerbau / Viehzucht      10-12 Std.
130           Industrialisierung              8-10 Std.
20              Computerzeit                    30 Min.

Um den Gesundheitsrisiken durch den Sitzmarathon, den viele von uns täglich absolvieren, entgegenzuwirken, ist die Art und Dauer des Sitzens von wesentlicher Bedeutung. Insbesondere stundenlanges, starres Sitzen schadet unserem Rücken massiv. Je dynamischer wir sitzen und je mehr wir uns auch am Arbeitsplatz bewegen, desto förderlicher ist dies für unsere Gesundheit.
Was vielen ebenfalls nicht bewusst ist: Sitzbelastungen lassen sich nicht durch Freizeitsport am Abend ausgleichen. Bereits vier Stunden Dauersitzen reichen aus, um unseren gesamten Stoffwechsel aus der Balance zu bringen. Für diesen ist es am besten, sich den ganzen Tag über ein bisschen, aber regelmäßig zu bewegen, statt ein paar Mal die Woche viel. Daher muss Bewegung integraler Bestandteil des Alltags sein.

Nutzen Sie deshalb diese 5 Tipps für mehr Bewegung im Alltag:

  1. Arbeitswege nutzen, um mit Bewegung in den Arbeitstag zu starten, bzw. den Arbeitstag zu beenden (z. B. zu Fuß kommen, mit dem Fahrrad anreisen, eine U-Bahn-/ Bus-Station früher aussteigen, das Auto entfernt parken).
  2. Nutzen Sie die bekannte Zeitmanagement-Technik “Pomodoro”: 25 Minuten konzentriert arbeiten, 5 Minuten aktive Bewegungspause.
  3. Wechseln Sie Ihren Bürostuhl hin und wieder mit einem bewegungsfördernden Hocker wie dem Interstuhl UP, halten Sie dabei bewusst die Spannung im Körper und sitzen Sie aufrecht – sobald Sie öfter in den Rundrücken fallen, wechseln Sie wieder auf Ihren Bürostuhl. Ändern Sie häufig Ihre Sitzposition.
  4. Gewöhnen Sie sich an, mindestens an einem festen Tag in der Woche Ihre Trainings-/Bewegungszeiten fest einzuplanen und markieren Sie diese in Ihrem Kalender.
  5. Stellen Sie Ihren Bürostuhl ergonomisch richtig ein und nutzen Sie seine Funktionen vollumfänglich. Vermeiden sie beispielsweise, dass Ihre Rückenlehne arretiert ist. Diese Funktion schränkt Ihren Bewegungsspielraum enorm ein.

Büro- und Schreibtischstühle, die Bewegung nicht nur zulassen, sondern auch fördern, gibt es zum Beispiel bei unserem Partner Interstuhl. Neben klassischen Bürostühlen mit ergonomischen Verstellmöglichkeiten gibt es spezielle Bürostühle, die aktives Sitzen fördern, wie die PURE ACTIVE Edition oder die EVERY ACTIVE Edition mit integrierter Flextech-Mechanik, die für mehr Dynamik am Büroarbeitsplatz oder im Homeoffice sorgen. Sie verfügen beispielsweise über mehrdimensional bewegliche Sitzflächen, die ständige Bewegungsanreize setzen und zu einer hohen Anzahl an Haltungswechseln animieren. Der positive Effekt: Die Bandscheiben werden nicht einseitig belastet und die tiefliegende Rückenmuskulatur wird stimuliert. Doch nicht nur der Rücken profitiert vom aktiven Sitzen, sondern es fördert auch die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Am besten lassen Sie sich selbst davon überzeugen. Bei uns im Bestform Albstadt können Sie gerne auf der PURE ACTIVE Edition probesitzen – kommen Sie einfach auf uns zu. 

Mit der patentierten Smart-Spring-Technologie passt sich der PURE dem Körper und seinen Bewegungen an. Die größere Bewegungsfreiheit durch die Smart-Spring wurde vom Institute for Biomechanics der ETH Zürich bestätigt.